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Camping with Dog – Learnings

Camping with Dog, September – Oktober 2018

Immer mehr Camping-Begeisterte nehmen ihre Vierbeiner mit auf Reisen. Grund genug für den Suisse Caravan Salon, dem Thema Campen mit Hund als erste Caravaning-Messe in Europa besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Für den Suisse Caravan Salon stürzten sich Ceyhan und Thomas mit ihrer Französischen Bulldogge «Hera» ins Camping-Abenteuer. Auf  ihre mehrwöchige Reise haben sie sich optimal vorbereitet und erzählen von ihren Learnings der Reise.

 

Vorbereitung ist die halbe Miete

Nur wer gut vorbereitet ist, kann in Notfallsituationen souverän handeln. Wer souverän handelt, hilft dem Hund und kann dadurch einen entspannten Urlaub verbringen. Um stets passend auf Situationen reagieren zu können, sollten passende Vorbereitungen getroffen werden. Falls der Hund von einer Biene gestochen wird und allergisch darauf reagiert, sollte stets ein Medikament dabei sein. Falls der Hund sich beim Wandern eine Schürfwunde zuzieht, sollte die Notfallapotheke dabei sein. Zusätzlich muss das nötige Know-How für die Behandlung vorhanden sein. Jede unerwartete Situation bedarf dem souveränen Handeln des Besitzers, damit der Hund sich sicher fühlt. Alle möglichen Situationen sollten durchdacht werden, damit im Ernstfall reagiert werden kann.


Angewöhnungszeit - Stress vermeiden

Wir haben mit Hera die Erfahrung gemacht, dass eine Camping-Reise keinesfalls zu unterschätzen ist. Der Hund kommt in neues Terrain, in dem gewisse Strukturen und Sicherheiten fehlen. Je entspannter ein Hund ist und je besser er an Ortswechsel herangeführt und gewöhnt wurde, desto einfacher fällt es ihm, sich an neuen Orten wohl zu fühlen. Hera hat mindestens 2 Tage gebraucht, bis sie sich an einem Ort so wohl und sicher gefühlt hat, dass sie sich draussen schlafend hinlegen konnte. Anfänglich hat sie ihr Hundebett für Situationen genutzt, in denen ihr alles zu viel wurde und sie die Ruhe brauchte. 

In jedem Fall ist es empfehlenswert, dem Vierbeiner eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten in der er von niemanden gestört wird und sich bei Bedarf zurück ziehen kann. Auch die Nächte sollte der Hund fernab von Störfaktoren verbringen, damit er das Erlebte auch in Ruhe verarbeiten kann. Zu häufige Ortswechse können je nach Persönlichkeit des Hundes auch zu einer innerlichen Unruhe führen. Die Reise sollte stets den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Hundes angepasst werden, damit er nicht überfordert wird. Schliesslich soll er eine positive Erinnerung aus dem Urlaub mitnehmen und sich dadurch stärker ans Frauchen oder Herrchen binden.


Wanderung gut planen & prüfen

Salles sur Verdon war der perfekte Ort für einen letzten Stopp, bevor es für uns zurück in die Schweiz ging. Das 250-Seelen-Dorf im Naturpark Verdon liegt direkt am smaragdgrünen Stausee von Sainte-Croix. Wir entschieden uns als Krönung unseres 4-wöchigen Roadtrips für eine letzte Wanderung. Die Rundwanderroute «Sendtier des pêcheurs», die auf dem Olivierpass begann, führte entlang des sehr felsigen Gebiet der Verdon-Schlucht, bis hinunter zum Fluss Verdon und alles wieder hoch.

Die Wanderung erwies sich als sehr anspruchsvoll für Mensch und Hund. Die Wanderwege konnten zum Teil kaum von Errosionsrinnen unterschieden werden und waren übersäht mit grossen Felsbrocken. Wie es von einer Schlucht zu erwarten war, waren die Wanderwege schmal und steil und der Abgrund teilweise sehr nah. Der Erlebnisfaktor war zwar gross, die Lockerheit beim Wandern aber umso geringer, da ein blöder Ausrutscher auch gefährlich hätte enden können. Wer diese Wanderroute mit seinem Vierbeiner machen möchte, sollte sicher gehen, dass der Hund eine sehr gute Körperbeherrschung hat, auf verschiedensten Untergründen trittsicher unterwegs ist und jegliche Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib, Hier, Fuss gehen, etc. beherrscht. 

Hera hat die Wanderung an der Schleppleine und dem Brustgeschirr sehr gut gemeistert, da es ihr an Körperbeherrschung, Koordination und v.a. Sprungkraft nicht gefehlt hat. Für nicht geübte Wanderhunde empfehle ich eine leichtere Route auszuwählen, damit das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund steht und nicht nur der Sicherheitsgedanke.

Was sich jedoch auf jeden Fall lohnt ist die Fahrt auf den Olivierpass, um die Aussicht zu geniessen. In dieser Region lassen sich einige Wanderwege finden, die nicht direkt entlang der Schlucht führen und hundetauglicher sind. Besser ist es sich im «Office de Tourisme» über hundetaugliche Routen zu informieren.


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